Projektbeschreibung

DIE SPIELLEITUNG

1. DER SCHIEDSRICHTER

(a) Der Schiedsrichter

(i) muß der alleinige Richter über faires und unfaires Spiel sein.

(ii) hat die Freiheit im Interesse eines fairen Spielverlaufs Entscheidungen in Situationen, die in den Regeln nicht ausreichend geklärt sind, zu treffen.

(iii) ist für die einwandfreie Durchführung des Spiels unter diesen Regeln verantwortlich.

(iv) muß bei jedem Regelverstoß einschreiten.

(v) muß einem Spieler auf dessen Anfrage die Farbe eines Balls nennen.

(vi) muß – nach angemessener Aufforderung durch einen Spieler – einen Ball reinigen.

(b) Der Schiedsrichter darf nicht

(i) auf irgendeine Frage antworten, die in den Regeln nicht vorgesehen ist.

(ii) darauf aufmerksam machen, daß ein Spieler gerade dabei ist, ein Foul zu begehen.

(iii) das Spiel betreffende Ratschläge oder Meinungen äußern.

(iv) Fragen beantworten, die die Punktdifferenz der Spielstände betrifft.

(c) Hat der Schiedsrichter einen Vorfall nicht bemerkt, so darf er die Aussagen des Markers oder Angehöriger der Spielleitung oder der Zuschauer, die die beste Sicht haben, zur Unterstützung seiner Entscheidung heranziehen.

2. DER MARKER
Der Marker muß den Spielstand auf der Anzeigetafel einstellen und dem Schiedsrichter bei der Ausführung seines Amtes behilflich sein. Er soll auch – wenn dies notwendig ist – das Protokoll führen.

3. DER PROTOKOLLFÜHRER
Der Protokollführer muß eine Eintragung für jeden Stoß, für jedes Foul und über die erzielten Punkte machen. Er muß auch die Höhe der gespielten Breaks notieren.

4. UNTERSTÜTZUNG DURCH DIE SPIELLEITUNG
(a) Auf Anfrage des Spielers am Stoß muß der Schiedsrichter oder der Marker eine Lichtquelle, die den Spieler am Stoß behindert, bewegen oder in einer geweissen Position halten.

(b) Es ist dem Schiedsrichter und dem Marker erlaubt behinderten Spielern den Umständen entsprechend zur Hilfe zu kommen.